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Physik

Physikpraktikum: Ein Telefonat mit der Antarktis

Dieses Schuljahr stand ein besonderes Projekt im Physikpraktikum der 10. Klassen an: in Zusammenarbeit mit dem Insitut für Umweltphysik der Universität Heidelberg konnten die Schülerinnen und Schüler atmosphärische Spurenstoffe mithilfe spektroskopischer Methoden in eigenen Messreihen untersuchen.

Zunächst beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Strömungsprozessen in der Atmosphäre, gefolgt von der Untersuchung von Licht: warum ist der Himmel tagsüber blau, abends manchmal rot, warum sind Wolken weiss? Streuprozesse lieferten die Antwort auf alle Fragen. Anschließend wurden die Absorption und Emission von Licht untersucht, die entstehenden Spektren bei verschiedenen Stoffen und damit die Methode der optischen Absorptionsspektroskopie erkundet. Hierbei kann man über die aufgenommenen Spektren Aussagen über die Luftzusammensetzung geben. Eigene Spektren wurden schließlich am Institut für Umweltphysik aufgenommen, so dass die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse der Stickstoffdioxid- und Ozonkonzentrationen in Heidelberg auch mit den Ergebnissen anderer Messstationen vergleichen konnten.

Alle Ergebnisse dieser Forschung wurden auf fünf Postern zusammengestellt. Die Poster wurden schließlich den Schülerinnen und Schülern des Biologiepraktikums vorgestellt und sind nun im Gang vor den Physikräumen einsehbar.

Und wieso telefoniert man mit der Antarktis? Unsere Kontaktperson zum Institut für Umweltphysik ging auf eine Forschungsreise auf die Neumayer-Station in der Antarktis. Auch dort gibt es Telefone! Die Schülerinnen und Schüler hatten so die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Eindrücke dieser Expedition zu gewinnen.

Ein Physikprojekt auf Konferenz: der „MultiChAcc“

Elf Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen haben sich zu Beginn des Schuljahres im Physikpraktikum für ein anspruchsvolles Projekt entschieden: sie möchten mithilfe von alternativen Energien einen Akku laden, der dann wiederum das Handy aufladen kann. Die Schüler teilten sich in Untergruppen auf: Wind- und Wasserrad, Fahrraddynamo, Solarzellen, Lorentzkraftschüttler, Handkraftdrücker sowie die Baugruppe des Akkus. Das Projekt wurde kurzerhand „Bau eines MultiChAccs“ genannt, also ein MultireChargeable Accumulator. Ein halbes Jahr lang wurde an den jeweiligen Projekten geforscht.

Wissenschaftliche Arbeit bedeutet aber nicht nur die Arbeit im Labor, sondern auch die Kommunikation nach außen, also die Präsentation eines Vortrages oder Posters auf einer Konferenz. Am 4.3.2015 war es dann soweit: die National Express Yourself Conference des Chain Reaction-Projektes. Teilgenommen haben nicht nur das St. Raphael-Gymnasium, sondern je zwei Gruppen von vier weiteren Schulen Deutschlands. Nach einem ersten Vortrag entschied die Jury, dass die MultiChAcc-Gruppe in das Finale kommt. Hier setzten sie sich durch und dürfen bei der International Express Yourself Conference im Mai nochmals ihre Arbeit präsentieren. Dann nehmen insgesamt zwölf Staaten teil. Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen zum Projekt und Bilder gibt es auf www.chreact.de.

Der „MultiChAcc“ wird international

Nachdem die Vortragsgruppe des Physikpraktikums vom St. Raphael Gymnasium den ersten Platz beim Chain Reaction Projekt und damit die Teilnahme an der International Express Yourself Conference gewonnen hatte, war es schließlich am 11. und 12.5.2015 so weit. In der pädagogischen Hochschule Heidelberg wurden die Ergebnisse der halbjährigen Arbeit einem internationalen Publikum aus insgesamt 12 Ländern vorgestellt: Die St. Raphael Gruppe beschäftigte sich mit dem Bau eines Akkus, der durch grüne Energien geladen werden kann und im Notfall einen Handyakku aufladen kann („MultiChAcc“).

Alle Projekte waren aus dem Bereich Naturwissenschaft und Technik und wurden nicht nur im Vortrag, sondern auch auf Postern vorgestellt. Zur Konferenz gehörten außer den Präsentationen und der Postersession auch ein Conference Dinner und am Folgetag der Inquiry Day, an welchem die Konferenzteilnehmer in gemischten Gruppen gemeinsam an einem neuen Projekt arbeiten sollten. Das Feedback war durchweg positiv: insgesamt empfanden die Schülerinnen und Schüler das Projekt als eine tolle Erfahrung, haben viele Einsichten in die Welt eines Wissenschaftlers und außerdem viele Kontakte in entfernte Länder bekommen!

Weitere Informationen zu Projekt, Bilder, Videos gibt es unter: http://www.chreact.de/ieyc

Termine

Mo, 06.07.2020
- Fr, 17.07.2020
Compassion KS1 sowie alle 10er
ENTFÄLLT
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

aufgrund der Corona-Krise müssen wir auch das Compassion-Praktikum für die KS1 und die 10. Klassen absagen. Bitte kümmern Sie sich darum, dass die Praktikumsstellen benachrichtigt werden, dass der Platz dieses Jahr nicht in Anspruch genommen werden kann. Frau Vogel-Zaiß wird hier eine entsprechende eMail an die Klassen 10 und die Kursstufe 1 verschicken. Diese wird auch eine Vorlage für eine schriftliche Absage enthalten. Vielen Dank für das Verständnis.

Steffen Englert
Di, 07.07.2020
13.15 Uhr (Aula)
Zeugniskonferenz KS2.2
Mi, 08.07.2020
14.30 Uhr (Aula)
Gesamtlehrerkonferenz 4
Mi, 08.07.2020
19.30 Uhr
2. Elternbeiratssitzung
Do, 09.07.2020
7.50-15 Uhr
Ausflug Römerkastell Saalburg
ABGESAGT

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