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Partnerschulen

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Aus- und Rückblicke

Informationen zum Schüleraustausch mit Barcelona

Seit dem Schuljahr 2009/2010 pflegt das St. Raphael-Gymnasium eine Schulpartnerschaft mit dem Collegi Immaculada in Barcelona. Der Austausch wird für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 angeboten.

Das Collegi Immaculada liegt ganz in der Nähe der berühmten Kathedrale Sagrada Familia des katalanischen Architekten Antoni Gaudí. Mittlerweile kann man schon von einer gut etablierten und lebendigen Partnerschaft sprechen.

Die Ansprechpartnerin und Organisatorin des Austauschs auf spanischer Seite ist Frau Sonia López, die längere Zeit in Heidelberg studiert und gelebt hat.

Anfängliche Bedenken hinsichtlich der Zweisprachigkeit in Katalonien, die nicht selten dem Katalanischen den Vorzug gibt, haben sich als unbegründet erwiesen: während des Aufenthalts der deutschen Schülerinnen und Schüler wird im Unterricht und in den Familien Spanisch gesprochen.

Zudem lernen die Schüler die Besonderheiten der zweisprachigen Region anschaulich kennen, was für die landeskundliche Behandlung des Themas „autonomías bilingües“ in der Kursstufe sehr wertvoll ist.

Erfreuliche Bilanz der bisherigen Austausch-Fahrten sind übrigens immer wieder Rückmeldungen der Teilnehmer vergangener Jahre, die davon berichten, dass sie ihre Kontakte weiterhin pflegen und gegenseitige Besuche stattfinden: das zeugt von wirklicher Nachhaltigkeit der Veranstaltung.

Im letzten Austausch haben wir jeweils versucht, gezielt eigene und unterschiedliche Akzente zu setzen: zeigen uns die spanischen Gastgeber vor allem die vielseitigen Facetten der Weltstadt Barcelona, so bieten wir verstärkt – neben kulturellen Aspekten wie der Besichtigung des Heidelberger Schlosses und der Altstadt – kommunikative Projekte an, welche die Schülerinnen und Schüler zu Kommunikation und Interaktion anregen: gemeinsames Kochen spanischer und deutscher Spezialitäten mit anschließendem Mittagessen, das Erlebnis Kletterpark, u.ä.

Die Teilnehmer/innen der bisherigen Austausch-Fahrten rekrutierten sich aus dem AG-Fach Spanisch, künftig aber wird auf Grund der Umstellung des Fachs Spanisch als Profilfach eine noch viel größere Nachfrage bestehen. Daher wird im kommendem Herbst Anfang der Klasse 10 eine weitere Austausch-Möglichkeit angeboten in Kooperation mit der Schule INSTITUT MIRAMAR in Viladecans (Barcelona). Diese Schule fördert das Fach Deutsch in ganz besonderem Maße und sie gehört mittlerweile zu den PASCH-Schulen, welche durch die Bundesregierung besonders gefördert werden. Wir erhoffen uns auch mit dieser zweiten Partnerschule eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit.

Ulrike Gutmacher

Der „musikalische“ Frankreichaufenthalt 2011

Am Montagmorgen um 7 Uhr trafen wir uns am Werderplatz, um zusammen mit dem großen Chor und dem Orchester des St. Raphael-Gymnasiums nach Saint Laurent-sur-Sèvre in der Vendée in Frankreich zu fahren. Nach 13 Stunden Fahrt und einigen Pausen kam die Gruppe endlich im Internat St. Gabriel an. Dort wurden wir mit einem Abendessen in der Schulkantine begrüßt. Anschließend lernten wir unsere Gastfamilien kennen und fuhren mit ihnen nach Hause. Einige Chor- und Orchestermitglieder wurden wegen mangelnder Gastfamilien in einer Herberge untergebracht.

Am folgenden Tag traf sich die Gruppe morgens wieder in der Schule, worauf uns unser Programm für die Woche kurz vorgestellt wurde. Darauf wurden die Austauschschüler in Zweiergruppen eingeteilt und besuchten jeweils zwei Stunden den Unterricht. Nach dem Unterricht besichtigten diese ein historisches Museum der Vendée.

Während dessen probten Chor und Orchester den ganzen Tag für ihr Konzert. Am Abend hatten die in der Herberge untergebrachten Schüler ein amüsantes „Entertainment-Abendessen“ mit dem Herbergsvater Joel.

Am Mittwoch unternahm die gesamte Gruppe einen Tagesausflug an die Atlantikküste, nach Les Sables d’Olonne. Das Wetter war wunderschön und trotz der kalten Wassertemperatur gingen fast alle ins Meer. Die Gruppe hatte sehr viel Spaß. Zurück in Saint Laurent verbrachten wir den Abend bei den Familien. Die Schüler aus dem Hostel wurden dann entweder auf Gastfamilien oder ins Internat verteilt.

Am Donnerstag begann der Tag mit einer kurzen Führung durch die Basilique von Saint Laurent und durch die Schule St. Gabriel. Danach fuhren alle gemeinsam nach Cholet, der größten Stadt im Umkreis, wo wir Zeit hatten uns frei zu bewegen. Nach einem kurzen Pique-nique auf einer Wiese besuchten die Austauschschüler wiederum die Schule und verbrachten dort den Nachmittag vor dem Konzert gemeinsam mit einer Gruppe von Deutsch lernenden Schülern, während die Musiker die finalen Proben bestritten.

Am Abend fand dann das große Event im Konzerthaus des Ortes, zusammen mit den französischen Sängern, statt: zunächst führte der große Chor und das Orchester des St. Raphael-Gymnasiums unter der Leitung von Mathias Rickert und Peer Hübel das „Magnificat“ von John Rutter auf, bevor alle Ensembles mehrstimmig französische und englische Chorstücke gemeinsam vortrugen; für dieses Konzert waren Herr Amann und Herr Dr. Sieverling extra mit dem Flugzeug angereist. Herr Amann hielt sogar eine kurze Rede auf Französisch.

Nach dem erfolgreichen Konzert gab es das Abendessen in Form eines Buffets in dem Internat Saint Michel für alle Beteiligten inklusive den Gastfamilien.

Am Freitag kamen wir dann schließlich nach einer elfstündigen Fahrt gut in Heidelberg an.

Es war eine sehr schöne und erlebnisreiche Woche in Frankreich, die aber viel zu schnell vorbei war. Wir nahmen schöne Erinnerungen von den netten und gastfreundlichen Familien mit, leider haben sich dieses Mal zu wenige Franzosen für einen Austausch nach Deutschland angemeldet, weshalb kein Rückaustausch stattfinden kann.

Timothy Herbst, Sebastian Klein, Alena Lobinger, Fabienne Oettgen, August von Lehmann, Michael Wacker und Florian Weiss

USA-Austausch 2010

„Two Nations – Two Schools – Forever United“

St. Raphael Gymnasium goes global


North Carolina, ein Bundesstaat im Süden Amerikas.

Ein nicht alltäglicher Kultur- und Bildungsaustausch – dazu noch in der
Ferienzeit – wurde für 15 St.Raphael-Schüler vom 31.März bis 10.April
2010 Wirklichkeit.

Wir waren eingeladen nach Kernersville, Forsyth County, einer typischen amerikanischen Kleinstadt.

„Eingebettet“ in Gastfamilien erlebten die deutschen Schüler den amerikanischen Lebens – und Schulalltag hautnah.
American softball, Unterricht in Middle - und High Schools ließen die deutschen und amerikanischen Schüler in kürzester Zeit zueinander finden.

Ein vielfältiges Kulturprogramm initiiert und getragen von den amerikanischen Gastfamilien, die uns mit außergewöhnlicher Gastfreundschaft begegneten –
lassen diesem Aufenthalt einen ganz besonderen Stellenwert zukommen.

Gerade unsere Schule, St.Raphael –Gymnasium Heidelberg, ein privates katholisches Gymnasium, zeichnet sich durch mehr als reine Wissensvermittlung aus. Es ist auch unser Bestreben junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsbildung
und –entwicklung zu fördern und somit für die Herausforderungen einer globalisierten Gesellschaft zu sensibilisieren.

Unsere amerikanischen Freunde haben unseren Aufenthalt in folgendem Video festgehalten. (www.schooltube.com/GermanstudentsvisitSEMS)

Dorothea Stier-Walz

Finnland-Austausch 2010

Seit sechs Jahren besuchen Oberstufenschüler unsere finnische Partnerschule in Tampere – jeweils im Monat Dezember für eine Woche.

Dabei lernen sie nicht nur die Strukturen und Inhalte eines finnischen Gymnasiums kennen, sondern erleben mit Freude und Spaß genuin finnische Kulturbräuche in der Gastfamilie und im Schulalltag.

Dieser interkulturelle Austausch bietet unseren Schülern eine einzigartige Gelegenheit , Kontakte zu knüpfen, gegenseitiges Verstehen zu fördern, Toleranz zu schaffen und die europäische Dimension in der Bildung zu stärken.
PISA - (ER)LEBEN. Ein deutsch-finnisches Projekt feiert den 5. Geburtstag!

2006 fand zum ersten Mal ein Schüleraustausch zwischen dem St. Raphael-Gymnasium, Heidelberg und einem finnischen Gymnasium, dem „Sammon Keskuslukio“ (einer „Europäischen Partnerschule der Zukunft“) aus Tampere, Mittelfinnland, statt.

Der Aufenthalt der 17jährigen finnischen Schüler in deutschen Gastfamilien in Heidelberg wie der altersgleichen deutschen Schülergruppe bei ihren Partnern in Tampere hinterließ einen derart nachhaltigen Eindruck, dass sich dieser Austausch mit wechselnden Schülergruppen zum 5. Mal im Jahr 2010 jähren wird!

Zu den bislang größten „Highlights“dieses interkulturellen Projektes gehören der zweitätige Besuch des „Europäischen Jugendforums “Rust, auf dem sich die Jugendlichen mit hochkarätigen Referenten aus Politik/Wirtschaft und Kultur ein Bild von der Jugend im Jahre 2020 zu machen versuchen wie auch die Aufführung eines Musicals der finnischen Schülergruppe am St. Raphael-Gymnasium 2009.

Vom 19.-25. April 2009 besuchten wieder 14 finnische Schüler in Begleitung ihrer Deutschlehrerin Riikka Hataaja und der Direktorin Eija Tiisala-Heiskala die11. Klassen des St. Raphael-Gymnasiums und erfuhren von Anfang an ein herzliches „Tervetulua“ (auf Deutsch „Willkommen“) von Seiten der Schulleitung wie auch aller Kollegen und Schüler.

Eine abwechslungsreiche Schulwoche mit einerseits Schulbesuch wie auch einem vielseitigen Rahmenprogramm (Empfang im Heidelberger Rathhaus, Stadt- und Schlossführung, Führung durch die Studios des Rhein-Neckar-Fernsehens und der Teilnahme dort an einer Live-Sendung, Mannheimer Schloss etc.) fand seinen Höhepunkt in einer grandiosen Theaterproduktion der finnischen Schüler (in Kooperation mit dem Goethe Institut in Helsinki).

Zusammen mit ihrer Lehrerin, Riikka Hataaja, hatten sie ein Theaterstück mit Tanz und Musik produziert, um den deutschen Partnern zu zeigen, wie finnische Jugendliche einen typischen Sommer in Finnland verbringen und dies alles in perfektem Deutsch!

Tief beeindruckt von der Gastfreundschaft in den deutschen Familien fiel der Abschied nicht leicht, doch mit dem Gegenbesuch von unserer Seite im Dezember 2009 konnten die bereits gewachsenen Kontakte aufgefrischt und vertieft werden.

Auch im winterlichen Finnland wartete auf uns ein vielfältiges Schul- und kulturelles Programm. Höhepunkte waren u.a. die Feier des Unabhängigkeitstages am 6. Dezember mit Feuerwerk und Hymne, Eislochschwimmen, Besuch eines Nationalparks mit Schneewanderung, Eishockeyspiel etc.

Auch der schulische Aspekt kam nicht zu kurz: So wurden die deutschen Gäste nicht nur in die finnische Sprache und das finnische Schulsystem eingeführt, sondern lernten das „Pisaland“ Finnland auch durch die reguläre Teilnahme am Schulunterricht kennen.
Die Teilnahme an computermedialen Sprachtestsimulationen für das Fach Englisch (in Zusammenhang mit dem „Europäischen Referenzrahmen für Fremdsprachen“) konnten wir zusammen mit unseren finnischen Partnern erfolgreich absolvieren.

Die große Gastfreundschaft, die freundliche, offene Art der angeblich so „kühlen“ Finnen, die unkomplizierte Integration in das Familienleben hat alle Teilnehmer tief beeindruckt.

Dieses interkulturelle Projekt erachte ich als einzigartige Gelegenheit für junge Menschen zu lernen, sich auf die Herausforderungen unseres Jahrhunderts einzulassen.

So können Kontakte geknüpft werden, die das gegenseitige Verstehen fördern, Toleranz schaffen und die europäische Dimension in der Bildung stärken .

Dieser Austausch bietet eine Plattform, die in idealer Weise ein Bewusstsein schafft - Wir sind Europäer!!!

Dorothea Stier-Walz