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Speed-Dating für die Kommunalwahl

Speed-Dating für die Kommunalwahl

Angesichts der Wahlen für den Gemeinderat am 9. Juni fand an unserer Schule ein Speed-Dating mit verschiedenen Kandidaten statt. Diese Wahl ist für uns alle aufregend, da es das erste Mal ist, dass wir richtig wählen gehen dürfen. Umso mehr hat es uns gefreut, mit den Kandidaten persönlich zu sprechen. Wir hatten immer 10 Minuten, um so viele Informationen wie möglich von den jeweiligen Parteimitgliedern zu bekommen. Manche Gesichter waren uns bekannt, wie zum Beispiel das von Michael Pfeiffer von der GAL (Grün-Alternative Liste), den die meisten von uns noch von der Fahrradprüfung aus der vierten Klasse kannten. Das Interessanteste war jedoch, die vielen, doch sehr verschiedenen Ansichten der Parteien zu hören und sich selbst ein Bild von dem zu machen, was man sonst größtenteils nur von den Plakaten auf der Straße kennt. Dadurch, dass 12 Parteien vertreten waren (die Linke, die Heidelberger, GAL, die Grünen, die bunte Linke, die freien Wähler, AFD, SPD, CDU, FDP, die Partei, Heidelberg in Bewegung), herrschte eine sehr große Vielfalt der Meinungen und auch der Zielgruppen. Obwohl nicht jeder von allen Parteiprogrammen überzeugt wurde, war es doch spannend zu sehen, wie viele verschiedene Lösungsansätze zu ein und denselben Problemen unserer Gesellschaft von den Kandidaten vorgestellt wurden und wie unterschiedlich die verschiedenen Parteien diese Probleme einschätzen.
Dadurch, dass wir nur in kleinen Gruppen an Tischen saßen, war die Stimmung sehr angenehm und jeder hatte die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Manchmal hatten auch wir Ideen, die wir eingebracht haben und die vielleicht jetzt im nächsten Gemeinderat Stimme finden werden. Die Diskussionen sind wie von selbst geflossen und wir konnten über die Themen reden, die für uns am interessantesten sind, wie zum Beispiel Angebote für Jugendliche oder der Ausbau von Sportplätzen. Die Kandidaten waren alle sehr offen und sind gerne auf unsere Fragen eingegangen, obwohl manche von uns auch sehr kritische Fragen und Anmerkungen hatten. Das Schöne an dieser Kommunalwahl ist, dass jeder von uns direkt betroffen ist, denn selbst die, die zwar außerhalb von Heidelberg wohnen, gehen hier zur Schule und kennen diese Stadt. So haben wir zum Beispiel über Orte gesprochen, die wir seit unserer frühesten Kindheit kennen und an denen wir schon tausendmal gewesen sind, weshalb es uns tatsächlich interessiert, was mit ihnen geschieht.
Jeder von uns hat sich nun ein Bild davon machen können, wen oder was er gerne wählen würde und ich glaube, dass jeder von uns am 9. Juni im Wahlbüro seine Stimme abgeben wird auch wenn er vor dem Speed-Dating noch unentschlossen war.

Flavia Schmidt KS1

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