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EU-Sondergipfel zur Asyl- und Flüchtlingspolitik. Planspiel der Klasse 10a

Am Freitag, den 07. Mai 2021 haben wir, die Klasse 10a, an dem Planspiel „Festung Europa? - Simulation eines EU-Sondergipfels zur Asyl- und Flüchtlingspolitik“, organisiert von der Landeszentrale für politische Bildung (Lpb), teilgenommen. Dabei sind wir in die Rollen verschiedener Staats- und Regierungschefs von EU- Ländern geschlüpft und haben jeweils zu zweit einen Mitgliedsstaat vertreten. Zur Vorbereitung wurde von der Lpb ein Moodle- Kurs
eingerichtet, in dem wir uns allgemein und speziell über die Interessen unseres Landes informieren konnten.

Unser Tagesablauf war folgendermaßen: Ab 8.45 Uhr sollten sich alle Schüler auf BBB einfinden, damit wir pünktlich um 9 Uhr anfangen konnten. Zunächst wurden wir von Mathias Kutsch, dem Kreisvorsitzenden der Europa-Union Heidelberg, sowie Stefanie Jansen der Bürgermeisterin für das Dezernat Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit, begrüßt. Anschließend stellten sich die Leiterinnen des Planspiels der Lpb vor, sie nahmen in dessen Verlauf die Rolle des Ratspräsidenten ein. Es begann damit, dass die einzelnen Länder ihre Eröffnungsreden vortrugen. In diesen fasste jeder Mitgliedsstaat seine Position und Forderungen zum Thema, aber auch Ziele und Erwartungen an den Gipfel, zusammen.

Daraufhin begann die erste offizielle Verhandlungsphase im Plenum. Im Zuge des Spiels durchliefen wir nach dieser ersten Runde eine Phase der inoffiziellen Verhandlung, in dieser konnten sich die Staaten selbst in Breakout- Rooms
einteilen und mit anderen, die im besten Fall ähnlicher Meinung waren, zusammenschließen und gemeinsam einen Antrag stellen. In der darauffolgenden zweiten offiziellen Phase standen diese Anträge dann zur Debatte.Nach viel diskutieren, wurde dann die zweite inoffizielle Verhandlungsrunde eingeleitet. Dies war die letzte Chance auch mit Staaten anderer Ansicht Kompromisse zu schließen und sich auf Anträge zu einigen, die dann in einer letzten Abstimmung besprochen wurden. Da wir nach dem Consens-Prinzip abstimmten, also jeder Mitgliedsstaat
einem Antrag entweder zustimmen oder sich enthalten musste, wurden abschließend nur zwei von fünf Anträgen angenommen.

Durch die Simulation mussten wir feststellen, wie schwierig und langwierig der Einigungsprozess in Politik und besonders der EU ist. Ähnlich wie die Politiker auch, sind wir nicht zu einer endgültigen und zufrieden stellenden Lösung des Flüchtlingsproblems gekommen. Das hat natürlich auch bei uns zu Frustration geführt, trotzdem sind wir froh und dankbar über die reale Erfahrung. Insgesamt hat das Planspiel viel Spaß gemacht und wir haben sehr viel, nicht nur über das Thema Asylpolitik und die Arbeitsweise des Europäischen Rates gelernt, sondern auch wie (politische) Diskussionen und Verhandlungen allgemein ablaufen, gelernt. Wir möchten uns bei der Lpb und unserem
Klassenlehrer Hr. Robert Müller, der dem ganzen als Stiller Beobachter beigewohnt hat, bedanken.

Text und Fotos: Matilda Schreck und Chiara Lichter (Klasse 10a)

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