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Noah Fabini (8d) erhält einen 2. Preis bei "Jugend forscht", Gabriel Ben Freudenberger (10F1) wird Regionalsieger von Nordbaden

Beim Regionalwettbewerb „Nordbaden“ von „Jugend forscht“ an der Dualen Hochschule Mannheim herrschte am zweiten Tag, 20. Februar 2020, reges Treiben. Neben zahlreichen interessierten Besuchern drehte eine sichtlich begeisterte Presse ihre Runde (Mannheimer Morgen, RTL), die lange den Raum in der Sparte Technik + Informatik/Mathematik „belagerte“, und das hatte seinen Grund: Gleich am Eingang befand sich Noah Fabinis (8d) Stand, dessen Herzstück ein ein wenig höheres Tablet darstellte.

Die Besonderheit: Dies ist ein hochleistungsfähiges Gaming Tablet, das alle Anforderungen eines Gamers erfüllt und dennoch bequem auf den Knien zu halten ist – eine Weltneuheit. Noah entwickelte es, indem er klug leistungsfähige Hardware-Komponenten kombinierte (CPU, Kühler, GPU, Mainboard, Touch...), ein passendes Gehäuse entwarf, es im 3D-Druck-Verfahren selbst herstellte und alle inneren Verschaltungen bewerkstelligte. Zahlreiche Anschlüsse bieten dem Anwender unbeschränkte Möglichkeiten. Dabei ist das Design so vorgenommen, dass Komponenten auch nach Belieben durch andere ersetzt werden können. Es entstand somit ein anpassbares, umweltfreundliches, leises, leichtes und dabei hochleistungsstarkes Gaming Tablet!

Trotz einer worst-case-Panne am Vorabend des Wettbewerbs erhielt Noah Fabini (8d) für sein Projekt einen stolzen 2. Preis bei „Schüler experimentieren“, dem Junior-Wettbewerb von Jufo (Nerven muss man haben!). Nicht nur die Juroren forderten ihn auf, unbedingt sein Projekt fortzusetzen – dazu trug auch sein Standnachbar Gabriel Ben mit seiner ansteckenden Begeisterung bei…

Gabriel Ben Freudenberg (10F1) wurde mit seinem Projekt „Urban smart support“ Jufo-Regionalsieger 2020 in der Sparte Technik und erhält somit eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb 25.-27.03 in Fellbach!

Sein Stand, der mit den Absperrpfosten, einem durchlaufendem originellem Video (mit seiner Schwester als Schauspielerin) und dem süßen Stoffhund ein echter Hingucker war, ist doch gerade für diejenigen gedacht, die nicht sehen können. Man hätte sich nämlich auch mit geschlossenen Augen, dem Blindenstab und Bens Smartphone in der Hand nähern können: Rechtzeitig warnt Bens App vor dem Hindernis durch Vibration, die auch auf den Gürtel übertragen werden kann. Ben löste in seinem Projekt, sensibilisiert durch seinen blinden Klavierlehrer, ein ganz wichtiges Problem für Menschen mit Sehbehinderung: Viele Hindernisse in der Stadt, wie z.B. Absperrpfosten, können mithilfe des Stocks nicht ertastet werden. Ben programmierte einen selbst lernenden Algorithmus (deep learning) und trainierte den Computer anhand einer Datenmenge von 500 Hindernis-Bildern. Das Ergebnis: Die App erkennt nun zuverlässig und innerhalb kürzester Zeit das Hindernis. Eine Meisterleistung!

An dieser Stelle sei unbedingt das RTL-Interview mit Ben (Rontv.de/jugend-forscht), der RNZ-Artikel vom 24.02.2020 und den Regionalsieger-Bericht von der Homepage der DHBW empfohlen.

Während es vom St Raphael-Gymnasium (das jetzt dank der beiden Schüler als grüner Punkt auf der Landkarte der Jufo-Schulen leuchtet) bis zur DHBW Mannheim nur 40 Minuten mit der RNV 5 sind, ist der Weg für die Teilnehmer weit. Nach der oft mehrjährigen Arbeit an dem eigenen Projekt muss man Anfang Januar eine 15-seitige Projektbeschreibung einreichen, Poster für den Stand erstellen, den Stand entwerfen und aufbauen, sich einer eingehenden Prüfung durch die Jury stellen, und zudem den Besuchern im Anschluss seinen Stand präsentieren.

Wir gratulieren Noah und Gabriel Ben ganz herzlich zu ihren großen Erfolgen!

Dr. Susanne Rieseberg

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